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Freitag, 23. November 2012

Crema Catalana

"Crema Catalana" (Katalanische Creme) ist ein spanisches Dessert mit einer festen Karamellschicht. In Katalonien wird sie auch Crema cremada (Gebrannte Creme) genannt. Traditionell wird sie mit Stärke eingedickt und enthält weder Sahne noch Eiweiß. Aromatisiert wird sie mit Zimt und Zitronen- oder Orangenschale, nicht jedoch mit Vanille. Die Karamellschicht entsteht durch auf die Creme gestreuten braunen Zucker, der mit einem Bunsenbrenner gebrannt wird. Die Crema catalana ähnelt der französischen Crème brûlée. Sie wird im Gegensatz zu dieser jedoch nicht im Wasserbad zubereitet und statt Sahne wird Milch verwendet, die mit geschlagenem Eigelb verrührt und mit Zitronenschale und Zimtstange gewürzt wird.

Zutaten für 4-6 Personen:
  • 500ml Milch
  • 4 Eigelbe
  • 100g Zucker
  •  2 Esslöffel Maizena
  • 1 Zimtstange
  • die Schale einer Zitrone
  • 2 Esslöffel braunen Zucker
  • 1 Prise Muskat Nuss
 Zubereitungszeit:
Zubereitung: 20 Minuten (+4 Stunden Kühlzeit)
Kochzeit:        15 Minuten


Zubereitung:
Die Milch zusammen mit der Zimtstange und der Zitronenschale zum Kochen bringen.
Die Milch gute 10 Minuten kochen lassen.
In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und dem Maizena verrühren.
Die aromatisierte Milch durch ein Sieb zu der Eiermischung gießen und gut verrühren.
Das Ganze wieder zurück in den Topf füllen und für 5 Minuten bei geringer Hitze kochen lassen. Immer wieder umrühren.
Die fertige Creme in 6 Förmchen füllen und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank geben.
Zum Zeitpunkt des Servierens die Creme mit braunen Zucker und einer kleinen Prise Muskat bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Alternativ kann man das auch im Backofen bei Oberhitze karamellisieren lassen.
Bon provecho

Montag, 19. November 2012

Paella

Eine "Paella" ist ein spanisches Reisgericht aus der Pfanne und das Nationalgericht der Region Valencia und der spanischen Ostküste. Der Begriff Paella kommt aus dem Katalanischen (um 1892) und hat seinen Ursprung im lateinischen Wort patella (eine Art große Platte oder flache Schüssel aus Metall). Um 1900 adaptierten die Valencianer das Wort Paella für die Metallpfanne, in der ihr Nationalgericht zubereitet wird. Der Begriff Paella wird im Spanischen gelegentlich nicht nur für das Gericht, sondern auch für die Pfanne verwendet. Doch heute bezeichnet man die Pfanne, in der eine Paella zubereitet wird, gewöhnlich als paellera. Obwohl die spanische Küche sehr regional geprägt ist, hat die Paella in ganz Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Aufgrund dieser regionalen Prägung werden jedoch in den verschiedenen Regionen Spaniens mehrere von der traditionellen Paella Valenciana abweichende Varianten zubereitet.

Zutaten für 4-6 Personen:
  • 300g Reis
  • 350g  Salsicce (Bratwürste)
  • 500g Hühnerschenkel
  • 350g Mies- und Venusmuscheln
  • 400g Calamari
  • 300g Garnelen
  • 5-6 kleine Tomaten
  • 150g Erbsen (Tiefkühlerbsen)
  • 2 Paprika (rot, gelb)
  • 100ml Weißwein
  • 500ml Brühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 Packung Safran
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie
  • Zitronenscheiben
Zubereitungszeit:
 Zubereitung: 30 Minuten
 Kochzeit:        40 Minuten


Zubereitung:
Fürs erste die Paprika in einer Grillpfanne solange braten bis sich die Haut schön abziehen lässt. Danach auf die Seite stellen.
Die Zwiebel klein schneiden und in ein paar Löffel Olivenöl anbraten. Danach die Hühnerschenkel dazugeben und für 10 Minuten braten lassen. Die Hälfte des Weißweins dazugeben.
Die Hühnerschenkel aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne die geschälten und zerkleinerten Bratwürste zusammen mit dem Paprikagewürz anbraten. Mit der anderen Hälfte Wein aufgießen und 5 Minuten kochen lassen.
In der Zwischenzeit das Hähnchenfleisch von den Knochen befreien und in kleine Stücke schneiden. Das zerkleinerte Hühnchen zurück in die Pfanne zu den Bratwürsten geben.
Die Paprikaschoten schälen, in Stücken schneiden und zusammen mit den Erbsen in die Pfanne geben. Alles salzen und durchrühren. Bei mittlerer Hitze weiterkochen lassen.
Inzwischen die Calamaris putzen (Tintenfische putzen und ausnehmen) und in Ringe schneiden. In einer extra Pfanne eine Knoblauchzehe in Olivenöl anbraten. Sobald sie gebräunt ist, wieder aus der Pfanne nehmen und die Calamris darin anbraten.
Die Garnelen dazugeben. Salzen und für ein paar Minuten kochen lassen.
Die Brühe vorbereiten und den Safran darin auflösen.
Die Venusmuscheln in die Pfanne zu den Calamaris geben und darin kochen lassen bis sie sich geöffnet haben. Den größten Teil der Schalen wieder entfernen. Die kleinen Tomaten in kleine Stückchen schneiden und ebenfalls dazugeben.
Dann die beiden Inhalte der Pfannen miteinander vermischen und entweder in eine Paella Pfanne oder eine große etwas tiefere Pfanne geben.
Den Reis und einen Teil der heißen Brühe (indem der Safran aufgelöst ist) zufügen.
Durchrühren und immer wieder mit der heißen Brühe aufgießen.
Die Petersilie zufügen und das Ganze solange kochen lassen bis die ganze Flüssigkeit aufgesogen ist und der Reis gar ist (so ca. 20-25 Minuten).
Von den Miesmuscheln den Bart mit Hilfe einer Küchenschere entfernen und unter fließendem, kaltem Wasser putzen (geöffnete Muscheln, die sich auf Fingerdruck nicht mehr schließen unbedingt entfernen). Die Miesmuscheln in einer Pfanne kochen lassen bis alle geöffnet sind und zur fertigen Paella geben. (Muscheln die sich nicht geöffnet haben, ebenfalls entfernen)
 Die Paella mit den Miesmuscheln und nach Belieben mit Zitronenspalten belegen.

ibuen provecho!!!!



Spanische Rezepte


Primer Plato (Vorspeise):

Segundo Plato (Hauptgericht):

Postre (Süßspeisen):

Bebidas:

 Dann wünsche ich:   "¡Buen provecho!"

Spanische Rezepte

SPANIEN
Die spanische Küche besteht aus einer großen Vielfalt an regionalen Gerichten und Besonderheiten. Verschiedene Einflüsse prägen das Land. Fisch und Meeresfrüchte spielen eine wichtige Rolle, als Gemüse stehen die Kartoffeln und Hülsenfrüchte im Mittelpunkt. Besonders gesund wird das Essen durch die fast ausschließliche Verwendung von Olivenöl. Viele Gerichte werden schwach bis gar nicht gewürzt, weshalb häufig nachgewürzt werden muss. Das Frühstück fällt in Spanien eher spärlich aus. Sehr häufig besteht es nur aus einer Tasse Kaffee und einem Stück Gebäck. Die Hauptmahlzeit und das Abendessen haben selten weniger als zwei Gänge. Zum Schluss gibt es noch ein köstliches Dessert. Das spanische Gebiet ist gegliedert in viele Regionen. Diese verschiedenen Regionen haben auch unterschiedliche, kulturelle Einflüsse und diese beeinflussen wiederum die Regionalküchen.


 


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Sonntag, 29. Juli 2012

Sangría

Sangría ist ein bowlenähnliches spanisches Getränk aus Rotwein, Fruchtstücken (Zitrusfrüchte), Fruchtsaft und Weinbrand. Ich habe dieses Wochenende meinen 29. Geburtstag gefeiert und zur Feier des Tages habe ich diesen Sangria zubereitet. Er ist einfach und schnell zubereitet und besonders an heißen Sommertagen super lecker!!!! Es gibt unendlich viele verschiedene Rezepte, man muss einfach ausprobieren was für einen passt. Ich habe statt Weinbrand Rum genommen, mit Sprite gestreckt und etwas Holundersirup hinzugefügt, und ich muss sagen er war ein Traum ;-)....


Zutaten für 2,5 Liter:
  • 1500ml Rotwein (muss nicht der teuerste sein)
  • 750ml Sprite (Zitronenlimonade)
  • 50ml Rum
  • Holundersirup je nach Geschmack, einen Schuss
  • 1 Zitrone (1 weitere für die Deko)
  • 2 Orangen
  • 3 Pfirsiche
  • 2 Äpfel
  • 50g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtschote
  • 4-5 Nelken
Zubereitungszeit:
 Zubereitung: 1 Stunde und 20 Minuten (+2 Stunden Kühlzeit)


Zubereitung:
Die Pfirsiche und die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und Rum und Zucker zufügen. Gut durchrühren und für 1 Stunde ziehen lassen.
Danach die Zitronen und Orangen gut abwaschen und in Scheiben schneiden. Ich habe leider keine unbehandelten Orangen gefunden an diesem Tag und habe daher die Schale entfernt. Alles zusammen mit der Vanilleschote, der Zimtschote und den Nelken in eine Schüssel geben.
Nun Rotwein und Sprite zufügen und für eine Stunde durchziehen lassen.
Danach die gestückelten Früchte zu den Zitrusfrüchten in die Schüssel geben, alles durchrühren und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank geben.
Nach den 2 Stunden ist er bereit zum Servieren und zum Genießen ;-)...

CHINCHÍN


Hier noch ein kleines Foto von meinem Geburtstag....
Diesmal hab nicht ich die Torte gemacht, sondern mein Mann hat sie machen lassen ;-) Man gönnt sich ja sonst nichts hahahahaha.....